Bei akuten Kolik-Anzeichen: Ruf bitte zuerst deinen Tierarzt an – und lies dann weiter.

Es ist Viertel nach neun am Abend. Du willst nur noch kurz Heu nachlegen. Und dann siehst du es: Dein Pferd steht mit dem Kopf in der Ecke, das Heu von vorhin liegt unberührt da. Es scharrt und schaut sich zum Bauch um.

Und in deinem Kopf rattert es: „Ist das jetzt eine Kolik? Soll ich ihn führen? Die anderen sagen immer, erst mal abwarten. Aber was, wenn es schlimmer wird? Rufe ich jetzt den Tierarzt an? – Um diese Uhrzeit, für vielleicht nichts?”

Dieses Gedankenkarussell kenne ich nur zu gut.

Lass uns das einmal der Reihe nach durchgehen, so wie es im Ernstfall passiert. Nicht, um dir Angst zu machen. Sondern damit du in diesen Minuten nicht erst überlegen musst, was dein nächster Schritt ist. Für dich. Und für dein Pferd.

Ist das schon eine Kolik? Woran du sie erkennst

Ich hatte lange ein ziemlich klares Bild von Kolik im Kopf: ein Pferd, das sich wälzt, schwitzt und nicht mehr hochkommen will. So sieht es in den Geschichten aus, die am Stall erzählt werden.

Nur ist das meistens schon das Ende einer Entwicklung, nicht ihr Anfang.

Kolik ist zuerst einmal kein Befund. Das Wort bedeutet einfach: Dein Pferd hat Bauchschmerzen. Was dahintersteckt, kann eine harmlose Verkrampfung sein oder ein Darm, der sich verlagert hat. Von außen sieht das anfangs oft gleich aus.

Die ersten Zeichen sind leise:

  • Dein Pferd lässt sein Heu liegen oder frisst nur halbherzig.
  • Weniger Kot als sonst, oder seit Stunden gar keiner.
  • Es schaut sich zum Bauch um, manchmal immer wieder zur selben Seite.
  • Es scharrt, flehmt, tritt nach dem Bauch oder steht ungewöhnlich still in der Ecke.
  • Es streckt sich, als wollte es urinieren, ohne dass etwas kommt.

Die lauten Zeichen kommen später dazu: häufiges Hinlegen und Aufstehen, Wälzen, Schwitzen, eine schnelle Atmung.

Und genau das macht es schwer. Manche Pferde zeigen Schmerzen kaum. Sie stehen einfach da, etwas in sich gekehrt – und von außen fällt kaum etwas auf. Du kennst dein Pferd aber. Du weißt, wie es normalerweise am Heu steht, wie es dich an der Tür begrüßt, wie viele Äppel morgens in der Box liegen. Genau deshalb verdient dein „Irgendwas stimmt nicht” einen Anruf.

Welche Arten von Kolik es gibt – und warum du sie nicht selbst unterscheiden musst

Hinter dem Wort Kolik stecken ganz unterschiedliche Probleme. Die häufigsten, kurz sortiert:

Gaskolik: Im Darm bildet sich zu viel Gas, zum Beispiel wenn frisches Gras oder viel Kraftfutter im Dickdarm schnell gärt. Der Darm dehnt sich, das tut weh. Gas- und Krampfkolik sind die häufigsten Formen – und oft gehen sie ineinander über.

Krampfkolik: Der Darm verkrampft sich, ähnlich wie bei einem Wadenkrampf, nur eben im Bauch. Die Schmerzen kommen oft in Wellen.

Verstopfungskolik: Der Darminhalt wird zu fest und bleibt an einer engen Stelle im Dickdarm hängen. Das passiert besonders oft im Winter, wenn Pferde trockenes Heu fressen und gleichzeitig zu wenig trinken. (Mehr dazu, warum dein Pferd im Winter weniger trinkt, habe ich im Beitrag über Wasser und die Tränke aufgeschrieben.)

Sandkolik: Wenn Pferde auf sandigem Boden fressen, sammelt sich Sand im Darm und reizt oder verstopft ihn.

Verlagerung und Verdrehung: Der Darm deines Pferdes ist viele Meter lang und hängt nur an wenigen Stellen fest im Bauchraum. Normalerweise hat er so genug Spielraum, um sich zu bewegen und Futter weiterzuschieben. Genau dieser Spielraum wird zum Problem, wenn ein Abschnitt an eine falsche Stelle rutscht oder sich um sich selbst dreht. Dann kann die Blutversorgung abgeschnürt werden – und das Gewebe beginnt abzusterben. Das ist die Form, bei der jede Stunde zählt.

Stress als Auslöser: Eine „Stresskolik” ist keine eigene Art, sondern beschreibt, wodurch eine Kolik ausgelöst wurde. Transport, Stallwechsel, Turnier, eine neue Herde, eine Futterumstellung – solche Veränderungen gehören zu den bekannten Risikofaktoren. Normalerweise arbeitet der Darm deines Pferdes in einem gleichmäßigen Rhythmus. Aufregung bremst diese Bewegung, und viele Pferde trinken in fremder Umgebung weniger. So kann aus Stress eine Krampf- oder Verstopfungskolik werden. Dazu kommen Magengeschwüre: Sie entstehen häufig unter Dauerstress und langen Fresspausen und zeigen sich oft als leichte Kolik, die immer wiederkommt.

Wenn der Schmerz gar nicht aus dem Bauch kommt: Manche Pferde zeigen alle Zeichen einer Kolik, und der Darm ist völlig in Ordnung. Tierärzte sprechen dann von einer Scheinkolik. Dahinter können Hufrehe stecken, ein Kreuzverschlag (eine Muskelerkrankung nach Belastung, oft mit dunklem Urin), Harnsteine, eine Brustfellentzündung oder bei Stuten auch Gebärmutter oder Eierstöcke. Auch deshalb entscheidet die Untersuchung und nicht der erste Eindruck.

Und dann gibt es noch eine Besonderheit, die ich lange nicht auf dem Schirm hatte. Ich dachte, wenn der Magen überladen ist, wird das Pferd das schon irgendwie wieder los.

Wird es nicht. Pferde können nicht erbrechen. Am Mageneingang sitzt ein sehr kräftiger Schließmuskel, und die Speiseröhre mündet in einem spitzen Winkel. Je voller der Magen ist, desto fester drückt er diesen Eingang zu. Normalerweise wandert der Mageninhalt einfach weiter in den Dünndarm. Staut es sich dort, weil der Darm verlegt ist, kann der Magen nicht nach oben ausweichen – er läuft voll. Deshalb schiebt dein Tierarzt bei einer Kolik oft einen Schlauch durch die Nase bis in den Magen: Darüber kann Flüssigkeit und Gas abfließen, die dein Pferd selbst nicht loswird.

Jetzt die gute Nachricht: Die meisten Koliken lassen sich im Stall behandeln – mit Schmerzmittel, krampflösenden Medikamenten, Flüssigkeit über die Sonde. Nur ein kleiner Teil muss operiert werden.

Welche Art von Kolik dein Pferd hat, kannst du von außen nicht erkennen. Das kann auch dein Tierarzt nicht, bevor er dein Pferd untersucht hat. Und genau das nimmt dir eine Last ab: Deine Aufgabe ist nicht, die Kolik einzuordnen. Deine Aufgabe ist, sie früh zu bemerken und den Anruf nicht aufzuschieben.

Was du tust, bis der Tierarzt da ist

Jetzt der Teil, für den du diesen Artikel wahrscheinlich aufgerufen hast. Das hier ist die Reihenfolge, in der ich es mache:

1. Futter raus. Heu, Kraftfutter, und wenn dein Pferd auf Stroh steht, auch das fressbare Stroh. Ein Darm, der gerade nicht weitertransportiert, braucht keinen Nachschub von oben. Beim Wasser gehen die Empfehlungen auseinander. Bis du deinen Tierarzt erreicht hast, nimm im Zweifel auch das Wasser weg – ein gestauter Magen soll nicht noch voller werden. Ob dein Pferd trinken darf, fragst du am Telefon.

2. Hinschauen und messen. Bevor du anrufst, nimm dir zwei, drei Minuten:

  • Puls – am Unterkiefer, eine Minute lang zählen. Normal sind in Ruhe etwa 28 bis 44 Schläge.
    Liegt er über 60, ist das ein Notfall.
  • Temperatur – wird im Po gemessen, normal sind etwa 37,5 bis 38,2 °C.
  • Atmung – zähl eine Minute lang, wie oft sich die Flanke hebt. Normal sind in Ruhe etwa 8 bis 16 Atemzüge.
  • Schleimhäute – schieb die Oberlippe hoch und schau aufs Zahnfleisch. Gesund ist blassrosa und feucht. Sehr blass, dunkelrot, bläulich oder schmutzig-grau sind Warnzeichen. Drück kurz mit dem Daumen drauf: Die Farbe sollte in unter zwei Sekunden zurückkommen.
  • Darmgeräusche – leg dein Ohr an die Flanke, links und rechts, oben und unten. Normalerweise gluckert und grummelt es dort ständig. Hörst du auf beiden Seiten fast nichts, ist das ein Warnzeichen.
  • Kot – liegt frischer Kot in der Box? Wann hast du zuletzt welchen gesehen?

Miss nach 15, 20 Minuten noch einmal. Steigt der Puls weiter, ruf nochmal an, wenn der Tierarzt bis dahin noch nicht da ist.

3. Anruf beim Tierarzt. Mit diesen Werten, der Uhrzeit, seit wann dein Pferd so ist, und was es gerade tut. Das ist der Moment, der zählt. Kein Abwarten, ob es „von allein weggeht” – wenn es weggeht, hast du einen Anruf zu viel gemacht. Wenn nicht, hast du Zeit gewonnen.

4. Ruhig führen – wenn es deinem Pferd hilft. Ruhiges Führen im Schritt kann ein unruhiges Pferd ablenken und die Darmbewegung anregen. Stundenlanges Führen dagegen erschöpft dein Pferd und dich. Steht dein Pferd steif da, will sich kaum bewegen, oder ist der Urin dunkel? Dann führ es nicht. Das kann auch eine Hufrehe oder ein Kreuzverschlag sein, und dann macht jeder Schritt es schlimmer. Wenn dein Pferd sich ruhig hinlegt und liegen bleibt, darf es das. Aufhalten musst du es nur, wenn es sich heftig hinwirft und sich an Wand oder Zaun verletzen könnte. Wälzt es sich in der Box und kommt dabei der Wand gefährlich nah, bring es – wenn das sicher geht – auf einen Paddock oder in die Halle mit weichem Boden. Und dabei gilt: Deine eigene Sicherheit geht vor. Ein Pferd mit starken Schmerzen nimmt keine Rücksicht auf dich.

5. Nichts auf eigene Faust eingeben. Kein Schmerzmittel und kein Krampflöser aus dem Schrank – es sei denn, dein Tierarzt sagt es dir am Telefon ausdrücklich. Und dann gibst du es genau so, wie er es sagt – nie auf eigene Faust in den Muskel. Wie dein Pferd auf das erste Schmerzmittel reagiert, ist für deinen Tierarzt eine der wichtigsten Entscheidungshilfen – ich habe das ausführlicher in meinem Beitrag Wann du den Tierarzt rufst erklärt. Und auch kein Öl mit der Spritze ins Maul: Das Öl, das dein Tierarzt gibt, kommt über die Nasenschlundsonde direkt in den Magen. Mit der Spritze kann es in die Luftröhre geraten.

6. Den Weg zur Klinik schon mal klären. Während du auf den Tierarzt wartest: Steht ein Hänger bereit? Wer kann fahren? Welche Klinik ist die nächste, und wie lange dauert die Fahrt? Wenn dein Tierarzt sagt „ab in die Klinik”, sind das die Minuten, die sonst verloren gehen.

Und hier kommt der entscheidende Punkt: Das Wichtigste, was du bei einer Kolik tun kannst, ist früh genug den Tierarzt anzurufen. Alles andere in dieser Liste hilft deinem Tierarzt. Der Anruf ist das, was die Zeit gewinnt.

Alle sechs Schritte, die Warnzeichen und die Richtwerte für Puls, Temperatur und Atmung habe ich dir in einen Kolik-Notfallplan gepackt – kostenlos, zum Ausdrucken, für die Stalltür.

Was passiert, wenn der Tierarzt kommt

Wenn dein Tierarzt da ist, fragt er zuerst, was du beobachtet hast. Deine Werte und Uhrzeiten sind hier Gold wert. Dann untersucht er selbst: Puls, Schleimhäute, Darmgeräusche.

Meistens folgt eine rektale Untersuchung. Dabei tastet er mit dem Arm im Enddarm den hinteren Bauchraum ab – ob Darmschlingen gebläht sind, ob etwas an der falschen Stelle liegt, ob sich eine Verstopfung ertasten lässt. Oft legt er auch die Nasenschlundsonde, um zu sehen, ob sich Flüssigkeit im Magen staut. Manche Tierärzte haben ein Ultraschallgerät dabei.

Dann bekommt dein Pferd ein Schmerzmittel, oft zusammen mit einem krampflösenden Mittel. Und jetzt schaut dein Tierarzt genau hin: Wie reagiert dein Pferd darauf?

Wird es ruhig, fängt es irgendwann wieder an, am Heu zu schnuppern, und kommt der Kot wieder – dann ist das ein gutes Zeichen. Kommen die Schmerzen trotz Medikament schnell zurück, steigt der Puls weiter an, oder läuft viel Flüssigkeit über die Sonde ab, dann spricht das für die Klinik.

Mir hat es geholfen, diesen Ablauf einmal verstanden zu haben. Nicht, weil ich meinem Tierarzt misstraue – sondern weil ich verstehen will, warum er macht, was er macht. So kann ich die richtigen Fragen stellen: Wie hat er auf das Schmerzmittel reagiert? Was hast du rektal gefunden? Worauf soll ich in den nächsten Stunden achten?

Was bei einer Kolik-OP passiert

Die meisten Kolikpferde kommen nie in die Nähe eines OP-Tischs. Wenn es aber so weit ist, hilft es, zu wissen, was dann passiert.

In der Klinik wird dein Pferd noch einmal gründlich untersucht, oft mit Ultraschall und Blutwerten. Wenn die Tierärzte zur Operation raten, bekommt dein Pferd eine Vollnarkose und liegt auf dem Rücken. Der Chirurg öffnet den Bauch an der Unterseite, entlang der Mittellinie.

Dann nimmt er den Darm Stück für Stück heraus und prüft ihn. Verlagerte Abschnitte werden an ihren Platz zurückgelegt, Verdrehungen gelöst, ein verstopfter Dickdarm wird entleert. Ist ein Stück Darm schon abgestorben, wird es entfernt und die beiden Enden werden wieder miteinander verbunden. Danach wacht dein Pferd in einer gepolsterten Aufwachbox aus der Narkose auf.

Nach der Operation bleibt dein Pferd meist etwa eine Woche bis zehn Tage in der Klinik, bei Komplikationen auch länger. Danach folgen etwa vier Wochen Boxenruhe mit Schritt an der Hand, dann ein kleiner Paddock und ein langsamer Aufbau. Bis dein Pferd wieder normal gearbeitet wird, vergehen meist etwa drei Monate – so lange braucht auch die Bauchnaht, bis sie wieder voll belastbar ist. Den genauen Plan bekommst du von deiner Klinik.

Die häufigste Komplikation danach ist eine Entzündung der Bauchnaht – das betrifft je nach Studie etwa jedes zehnte bis jedes dritte Pferd. Deshalb bekommt dein Pferd oft einen Bauchverband, und deshalb ist die Schonung danach so wichtig.

Und dann ist da noch das Geld. Als ich zum ersten Mal gelesen habe, was eine Kolik-OP kostet, war das für mich ein Augenöffner: grob zwischen 5.000 und 15.000 Euro – je nach Klinik, Verlauf und Notdienst-Gebühren, mit Komplikationen auch mehr.

Ob du dein Pferd operieren lässt, ist eine der schwersten Entscheidungen, die du als Pferdebesitzerin treffen kannst. Alter, Gesundheit, Geld, die Wochen danach – das alles spielt mit hinein. Und diese Entscheidung verdient mehr Raum als einen Absatz. Dazu schreibe ich einen eigenen Beitrag.

Nur so viel schon jetzt: Am Küchentisch entscheidest du anders als nachts um eins in der Stallgasse.

Wenn es wieder Viertel nach neun ist

Irgendwann stehst du vielleicht wieder abends im Stall. Das Heu liegt unberührt, und dein Pferd schaut sich zum Bauch um.

Diesmal nimmst du das Heu weg. Legst die Hand an den Unterkiefer und zählst. Schiebst die Oberlippe hoch. Legst das Ohr an die Flanke. Und dann rufst du den Tierarzt an – nicht, weil du dir sicher bist, dass es eine Kolik ist, sondern weil du weißt, dass genau dieser Anruf die Zeit gewinnt.

Was du heute dafür vorbereiten kannst, braucht zehn Minuten: Dein Kolik-Notfallplan für die Stalltür.

Ich habe ihn dir fertig gemacht. Auf der ersten Seite trägst du die Nummer deines Tierarztes und die der nächsten Pferdeklinik ein, wie lange die Fahrt dorthin dauert und wer nachts deinen Hänger fahren kann. Darunter kommen die Ruhewerte deines Pferdes – Puls, Temperatur, Atmung –, gemessen an einem Tag, an dem alles in Ordnung ist. Auf der zweiten Seite steht, was du tust, bis der Tierarzt da ist. Druck ihn aus, füll ihn aus und häng ihn an die Stalltür.

Hier bekommst du deinen Kolik-Notfallplan kostenlos →

Zum Mitnehmen

Die 5 wichtigsten Dinge

  1. 1

    Leise Zeichen

    Liegengelassenes Heu, weniger Kot, der Blick zum Bauch – Kolik beginnt oft lange vor dem Wälzen.

  2. 2

    Keine Diagnose

    Kolik heißt Bauchschmerzen. Welche Art dahintersteckt, zeigt erst die Untersuchung.

  3. 3

    Futter, messen, anrufen

    Futter raus, Puls und Schleimhäute prüfen, früh anrufen. Puls über 60 ist ein Notfall.

  4. 4

    Nichts selbst eingeben

    Kein Schmerzmittel, kein Öl. Die Reaktion auf das erste Schmerzmittel braucht dein Tierarzt.

  5. 5

    Plan an der Tür

    Tierarzt, Klinik, Fahrer, Ruhewerte – heute aufschreiben, nicht im Ernstfall suchen.

Vertraue deiner Perspektive.

— Diana, Pferdesicht

Du willst im Ernstfall alles griffbereit haben? Hier ist dein Kolik-Notfallplan für die Stalltür →

Quellen

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Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei akuten Symptomen: Bitte sofort den Tierarzt rufen. Dass du dich vorbereitest und informierst, macht dich zur besten Anwältin deines Pferdes.